Austro Daimler Alpenwagen

Kam nur in Fragmenten zu uns und stellte uns vor großen Herausforderungen. Das Fahrzeug wurde gescannt, Daten aufbereitet ,danach komplett neu konstruiert, Modelle angefertigt und neu aufgebaut. Dabei war uns wichtig dass, der Wiederaufbau vom Original nicht zu unterscheiden ist. Erstmals schrieb Austro Daimler Motorsportgeschichte 1904 und 1905, wenn auch vorerst nur ein bescheidenes Kapitel. In den Jahren 1900 bis 1905 war der „Gordon-Bennett-Cup“ das bedeutendste Rennen des Motorsportjahres, das erstmals ein internationaler Wettkampf der internationalen Automobilindustrien war. Je Land waren drei Rennwagen zugelassen, die zur Gänze – inklusive Motor, Reifen und Kleinteile – aus dem nennenden Land stammen mussten. 1905 griff ein prominenter „Auto-Österreicher“ in das Schicksal von Austro Daimler ein.
Die Geschichte von Emil Jelinek, dem österreichischen Generalkonsul in Monaco, und seiner Tochter Mercedes ist ja bestens bekannt. Er übernahm von Lohner die Rechte für die Lohner-Porsche-Patente (Radnabenmotor) und das Mixte-System. Am 27. Juli 1906 wurde die Firme in eine Gesellschaft m.b.H. umgewandelt, und Jelinek, der beste Verbindungen zur Hausbank von Austro Daimler, dem Wiener Bankverein, hatte, wusste auch gleich den passenden Geschäftsführer, einen gewissen Ferdinand Porsche, der bei den Lohnerwerken bahnbrechende Elektro- und Mixte-Fahrzeuge entwickelt hatte. Bereits drei Wochen später unterschrieb Porsche seinen Vertrag als Technischer Direktor.